Webinar // 17. Dezember 2020, 16.00 - 16.30 Uhr

Die Mitarbeiterstiftung als neue Form der Mitarbeiterbeteiligung

Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern Anteile des Unternehmens übertragen wollen oder Teile des Gehalts bzw. Sonderzahlungen nicht ausgezahlt, sondern als Kapitaleinlage der Mitarbeiter im Unternehmen verbleiben sollen, müssen bis auf den aktuell geltenden Freibetrag für Mitarbeiterbeteiligungen von 360 Euro pro Jahr und Mitarbeiter in beiden Fällen sofort Einkommensteuer und gegebenenfalls Sozialabgaben auf die übertragenen bzw. umgewandelten Anteile entrichtet werden.

 

Für viele Unternehmen ist dies bis heute ein Grund, warum sie die unterschiedlichen Formen einer Mitarbeiterbeteiligung, auch mit Blick auf die Unternehmensfinanzierung oder eine mögliche Nachfolgeregelung, nicht in Betracht ziehen.

 

Um eine solche Abgabenbelastung zu vermeiden könnte ein Stiftungsmodell in Form einer Mitarbeiterstiftung eine Möglichkeit sein. Das Unternehmen würde in diesem Modell regelmäßig oder einmalig Anteile an die Stiftung übertragen und sie beauftragen, einen bestimmten Prozentsatz der Gewinne aus den übertragenen Anteilen an die Belegschaft zu übergeben, auf die dann lediglich Kapitalertragssteuer fällig würde.

 

Tim Lochner von der Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner stellt in unserem Webinar Überlegungen zum Stiftungsmodell vor, das auch die Möglichkeit eines klugen Stimmrechtsmodells für die auf die Stiftung übertragenen Anteile bietet, vor. Wir laden Sie herzlichst ein, einen Einblick in ein innovatives Beteiligungskonzept zu erhalten, das in Deutschland Schule machen könnte.

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Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung - AGP